Fynn berechnet passive Rechnungsabgrenzungsposten (PRAP) automatisch nach HGB: Bildung bei Rechnungsstellung, gleichmäßige Auflösung über den Leistungszeitraum und automatische Gegenbuchung bei Stornierungen. Alle PRAP-Buchungen werden per DATEV-Export an die Buchhaltung übertragen.
Fynn ersetzt manuelle PRAP-Buchungen durch regelbasierte Automatisierung.
Periodengerechte Abgrenzung wird automatisch nach HGB berechnet. Kein manueller Aufwand pro Subscription.
Erlöse werden regelbasiert auf Leistungszeiträume verteilt. Manuelle Zuordnungsfehler entfallen.
Abgrenzungsbuchungen werden automatisch erstellt. Der Monatsabschluss verkürzt sich auf Minuten.
Nachvollziehbare, konsistente Erlösrealisierung mit vollständiger Audit-Historie für jede Buchung.
Bei Stornierungen werden alle zugehörigen PRAP-Buchungen automatisch gegengebucht.
Eine Rechnungsabgrenzung trennt den Zeitpunkt der Zahlung vom Zeitraum der Leistung. Sie kann in beide Richtungen laufen: Für vorausgezahlte Erlöse entsteht ein passiver Posten, für vorausgezahlten Aufwand ein aktiver. Für wiederkehrende Abrechnungen ist die passive Abgrenzung der Regelfall.
Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag einer bestimmten Zeit danach sind. Der klassische Fall im Subscription-Geschäft: eine im Voraus vereinnahmte Jahreslizenz, deren Erlös auf zwölf Monate verteilt gehört.
Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand einer bestimmten Zeit danach sind. Etwa eine im Voraus gezahlte Versicherungsprämie oder eine Jahreslizenz, die dein Unternehmen selbst einkauft.
Von der Rechnungserstellung über die automatische PRAP-Bildung bis zur monatlichen Auflösung. Stornierungen lösen sofortige Gegenbuchungen aus. Berechnung auf Nettobasis, vollautomatisch.
Rechnung erstellt
12-Monats-Subscription
PRAP gebildet
Monat 1 sofort erlöswirksam: 2.000,00
Monat 2: PRAP aufgelöst
Verbleibend: 20.000,00
Monat 3: PRAP aufgelöst
Verbleibend: 18.000,00
Erlös vs. PRAP über 12 Monate
Stornierung Monat 4
Auto-Gegenbuchung
PRAP-Saldo
Vollständig abgegrenzt
HGB-konforme PRAP-Berechnung, prüfungssichere Dokumentation und DATEV-Export in einem System.
Erlöse werden automatisch in der richtigen Periode erfasst. Deine BWA stimmt vom ersten Euro, ohne manuelles Nacharbeiten.
Bildung, Auflösung und Stornierung von PRAP-Buchungen laufen vollautomatisch. Dein Finance-Team kann sich auf strategische Aufgaben konzentrieren.
Jede PRAP-Buchung ist nachvollziehbar: Buchungsschlüssel, Sachkonto und vollständige Audit-Historie. DATEV-Export auf Knopfdruck.
Von der Rechnungserstellung bis zur prüfungssicheren Erlösrealisierung, ohne manuellen Eingriff.
01
Jede Rechnungserstellung löst den PRAP-Prozess automatisch aus
02
Nettobetrag abzgl. laufender Monat wird als PRAP gebildet
03
Gleichmäßige Auflösung über den gesamten Leistungszeitraum
04
Erlös periodengerecht in deiner BWA, prüfungssicher dokumentiert
PRAP-Buchungen werden mit konfigurierbaren Buchungsschlüsseln und Sachkonten erstellt, passend zu deinem bestehenden Kontenrahmen. DATEV-Export auf Knopfdruck.
Buchungsschlüssel
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PRAP-Buchungen
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Buchungsvorschau
Fynn führt die gesamte Abgrenzung automatisch aus: von der Rechnung über die Bildung des Postens und die monatliche Auflösung bis zum DATEV-Export und dem Periodenabschluss. Auch Storno, Gutschrift und unterjährige Vertragsänderungen laufen ohne manuelle Korrektur durch.
Die Subscription startet mit Laufzeit und Abrechnungsintervall. Damit steht der Leistungszeitraum fest, auf den sich jede Abgrenzung später bezieht.
Der Rechnungslauf stellt die Rechnung zum Abrechnungsstichtag, zunächst in voller Höhe erlöswirksam.
Pro Rechnungsposition wird der abzugrenzende Zeitraum bestimmt. Der Monat der Rechnungsstellung bleibt sofort erlöswirksam.
Der Nettoanteil künftiger Perioden wandert auf das Abgrenzungskonto. Die Umsatzsteuer bleibt außen vor, sie wird nicht über den Leistungszeitraum verteilt.
Für jede Periode des Leistungszeitraums steht die Auflösungsbuchung im Voraus terminiert bereit, auch für kommende Geschäftsjahre.
Zum Monatswechsel wird der auf die abgelaufene Periode entfallende Anteil erlöswirksam. Die Buchung ist die Umkehrung der Bildung.
Storno, Gutschrift oder unterjähriges Upgrade lösen den Restsaldo auf, bevor eine neue Abgrenzung entsteht. Zwei parallele Pläne können nicht entstehen.
Bildung, Auflösung und Gegenbuchung entstehen mit dem konfigurierten Buchungsschlüssel und Sachkonto, passend zum Kontenrahmen.
Alle Abgrenzungsbuchungen gehen strukturiert an die Buchhaltung oder die Steuerkanzlei, ohne Zwischenschritt in Excel.
Der Buchhaltungsmonat wird sequenziell geschlossen. Rückwirkende Buchungen sind danach ausgeschlossen, der Abschluss bleibt prüfungssicher.
Automatisierte PRAP-Buchungen
Bildung, Auflösung und Storno vollautomatisch
Periodengerecht
Erlöse in der richtigen Periode, vom ersten Monat
Ready
Export inklusive aller PRAP-Buchungssätze
Einstellungen → Buchhaltung → Buchungen → "PRAP Buchungen" aktivieren. Ab dem nächsten Abrechnungslauf werden alle PRAP-Buchungen automatisch erstellt.
Ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten erfasst Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit danach darstellen (§ 250 Abs. 2 HGB). Im Subscription-Geschäft ist das typischerweise der Fall, wenn eine Leistung im Voraus vereinnahmt wird, deren Leistungszeitraum über die aktuelle Periode hinausreicht. Die Erlöse werden dann periodengerecht auf die Leistungsmonate verteilt, Fynn berechnet Bildung, Auflösung und Stornierung automatisch nach HGB.
Die Berechnung basiert auf dem Netto-Rechnungsbetrag (ohne USt.) und verteilt diesen gleichmäßig über den Leistungszeitraum. Der Rechnungsmonat wird von der Abgrenzung ausgenommen. Pro Rechnungsposition wird ein separater PRAP-Posten gebildet.
Bei Stornierungen werden alle zugehörigen PRAP-Buchungen automatisch gegengebucht. Die Gegenbuchung erfolgt mit dem korrekten Buchungsschlüssel und wird in der Audit-Historie dokumentiert.
Ja. Alle PRAP-Buchungen werden mit dem konfigurierten Sachkonto exportiert. Der Export umfasst Bildungs-, Auflösungs- und Stornobuchungen und kann per DATEV-Export oder DATEVconnect online übertragen werden.
Ja. Vergangene Buchhaltungsmonate können dauerhaft abgeschlossen werden. Der Abschluss ist sequenziell (Monate müssen in Reihenfolge abgeschlossen werden) und verhindert rückwirkende Buchungen. Erlöse, die in bereits abgeschlossene Perioden fallen, werden automatisch ins aktuelle Geschäftsjahr verschoben.
Die Richtung der Abgrenzung. Ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten (PRAP) erfasst Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag einer bestimmten Zeit danach sind, etwa eine im Voraus vereinnahmte Jahreslizenz. Ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten (ARAP) erfasst Ausgaben vor dem Stichtag, die Aufwand der Folgeperioden sind, etwa eine im Voraus gezahlte Versicherungsprämie. Im Subscription-Geschäft ist die passive Abgrenzung der Regelfall.
Gebucht wird vom Erlöskonto auf das Abgrenzungskonto, in SKR03 "8400 Erlöse 19 % USt an 0990 Passive Rechnungsabgrenzung", in SKR04 "4400 Erlöse 19 % USt an 3900 Passive Rechnungsabgrenzung". Die monatliche Auflösung ist die exakte Umkehrung. Die genannten Konten dienen als Beispiel und können je nach Kontenrahmen und Buchungssystematik abweichen. In Fynn sind Buchungsschlüssel und Sachkonto konfigurierbar, die vollständige Übersicht der Fälle steht in der Referenz der PRAP-Buchungssätze.
Nein. Die Umsatzsteuer wird nicht mit dem PRAP über den Leistungszeitraum verteilt. Wann sie entsteht, richtet sich nach den umsatzsteuerlichen Regeln, etwa der Besteuerungsart und der Behandlung von Vorauszahlungen. Abgegrenzt wird der Nettoerlös, entsprechend berechnet Fynn den Abgrenzungsposten auf Nettobasis.
Der PRAP nach § 250 Abs. 2 HGB ist ein handelsrechtlicher Bilanzposten, der Einnahmen zeitanteilig auf die Perioden der Leistungserbringung verteilt. IFRS 15 folgt einem anderen Modell: Der Transaktionspreis wird auf identifizierte Leistungsverpflichtungen aufgeteilt und mit deren Erfüllung realisiert, was bei mehrteiligen Verträgen zu abweichenden Ergebnissen führen kann. Die Berechnung in Fynn folgt der handelsrechtlichen Abgrenzung nach HGB.
Der bestehende Abgrenzungsposten wird zum Änderungsstichtag aufgelöst, die neue Rechnung bildet einen neuen Posten über den verbleibenden Zeitraum. Wichtig ist die Reihenfolge: Läuft die alte Abgrenzung weiter, während die neue bereits gebildet wird, entstehen zwei parallele Pläne und damit ein falscher Saldo. Fynn führt beide Schritte automatisch in der richtigen Reihenfolge aus.
Nein. Zahlungseingang, Teilzahlung und Verzug sind Vorgänge des Forderungsmanagements. Die Periodenzuordnung des Erlöses richtet sich allein nach dem Leistungszeitraum, der Abgrenzungsposten läuft unabhängig vom Zahlungsstatus weiter auf.
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